Brinckmannstaße 42, 25813 Husum +49 (48 41) 28 52 Gemeinschaftsschule-Nord.Husum@schule.landsh.de Mo. - Fr. 7:30 - 12:00

   

Demo gegen Rechts – Für Solidarität, Demokratie, Miteinander!

 

 

 


Wir leben in einem demokratischen Staat, in dem alle so leben können, wie die Person es möchte, solange sie sich an unsere Gesetze und Regeln hält. Zu diesem Grundrecht gehört auch die Glaubens- und Meinungsfreiheit. Deswegen dürfen alle ihre Meinung frei äußern und an einen Gott glauben, ohne dafür ausgegrenzt, verfolgt oder bestraft zu werden.

Viele Menschen in Deutschland gehen davon aus, dass das selbstverständlich ist, immer so war und immer so bleiben wird. Aber das ist es nicht! Wir müssen uns für Demokratie, Grundrechte und Freiheit einsetzen. Überall in Deutschland gab und gibt es Demonstrationen für den Erhalt unserer Grundrechte, so auch am vergangenen Samstag in Husum.

Als Schule ohne Rassismus fühlten wir uns besonders verpflichtet, für den Erhalt dieser Werte einzutreten. Deshalb haben sowohl Lehrende als auch Schüler:innen unserer Schule an der Demonstration in unserer schönen Stadt teilgenommen. Als deutliches Zeichen für ein respektvolles Miteinander auf Augenhöhe,  gegen Diskriminierung und Rassismus!

 

 

 

 




   


 

Tag der offenen Tür

 

 

     
 

 


   


 

Nord Award 2023

 

 

Meldet euch zahlreich an unter:

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oder sprecht die Beiden persönlich an.

Wir freuen uns auf euch!

     
 

 


   


 

Jobmesse an der Gemeinschaftsschule Husum Nord ein voller Erfolg!

 

 


Gerade in Zeiten eines zunehmenden Fachkräftemangels gewinnt die Berufsorientierung an Schulen immer mehr an Bedeutung. An der Gemeinschaftsschule Husum Nord nimmt man diese Aufgabe bereits seit vielen Jahren ernst. Schon zum 12. Mal fand die hausinterne Jobmesse statt, zu der Frau Düring als verantwortliche Lehrkraft für die berufliche Orientierung und Herr Pawellek als Schulleiter insgesamt 50 Aussteller begrüßen konnten.

Nicole Düring freute sich, dass besonders regionale Betriebe von A wie Autovertrieb Kielsburg bis W wie Wüstenberg Landtechnik vertreten waren, sich aber auch überregionale Institutionen präsentierten. Andreas Pawellek betonte, dass man sich nicht als Konkurrenz zu den großen Messen wie „Vocatium“ oder „Karriere-Kick“, verstehe, sondern den Schülerinnen und Schülern die Gelegenheit geben wolle, in einer ihnen vertrauten Umgebung ohne Berührungsängste mit
Ausbildungsbetrieben ins Gespräch zu kommen. Für über 250 Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 8 bis 10 bot die Jobmesse eine einzigartige Gelegenheit, mit Vertretern aus Unternehmen, Berufsschulen und Bildungseinrichtungen in Kontakt zu treten und Informationen aus erster Hand zu erhalten. Die Aussteller präsentierten eine Vielzahl von Ausbildungsberufen in verschiedenen Bereichen wie Handwerk, Technologie, Gesundheitswesen, Gastronomie, Handel und vielem mehr.

Neben den Informationsständen wurden auf der Veranstaltung auch verschiedene interaktive Aktivitäten und Workshops angeboten, bei denen die Schülerinnen und Schüler praktische Erfahrungen sammeln konnten. Es gab beispielsweise handwerkliche Vorführungen, bei denen die Jugendlichen ihre Fähigkeiten unter Anleitung von Fachleuten ausprobieren konnten. Auch Simulationen und virtuelle Realität wurden genutzt, um einen Einblick in bestimmte Berufsfelder zu ermöglichen. Nicole Düring zeigte sich als verantwortliche Organisatorin begeistert von der positiven Resonanz und dem großen Interesse der Besucher. Sie hob die Bedeutung solcher Veranstaltungen hervor, um jungen Menschen bei der Berufswahl zu unterstützen und ihnen Einblicke in die vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten zu geben.

Die Jobmesse hat sich als wichtiger Treffpunkt für Ausbildungssuchende etabliert und wird auch im nächsten Jahr wieder stattfinden. Mit ihrem umfangreichen Angebot und ihrer wachsenden Beliebtheit leistet die Messe einen wertvollen Beitrag zur Förderung der Ausbildung und zur Schließung von Fachkräftelücken in verschiedenen Branchen.

 

 

 

 




   


 

Poetry-Slam-Workshop mit Alina Jacobs

 

„Ich wünsche mir, heute etwas aus dem Herzen zu schreiben!“

(Ameena, 10b)

 

Am 19. Januar 2023 trafen sich 15 Schüler:innen aus den 9. und 10. Klassen der Gemeinschaftsschule Nord mit Alina Jacobs zu einem Poetry-Slam-Workshop im Kulturkeller Husum im Schlossgang. Alina Jacobs, Poetry-Slammerin und Gewinnerin des Margarete-Böhme-Preises 2022, begrüßte die Schüler:innen um 09.30 Uhr im Kulturkeller mit einem eigenen Text, einer kreativen Vorstellungsrunde und gab den Teilnehmer:innen verschiedene Übungen und Schreibimpulse mit auf den Weg, bevor es darum ging ganz eigene Texte zu verfassen. Gemeinsam arbeitete die Gruppe den ganzen Vormittag und Nachmittag und bereitete den abendlichen Poetry-Slam vor, zu dem Eltern, Freunde und das Kollegium eingeladen waren. Abends wurde es dann spannend. Der Chor der 9. Klassen kam in den Kulturkeller, um die Veranstaltung musikalisch einzurahmen und auch die Gäste trudelten nach und nach ein. Dann trugen fast alle Teilnehmer:innen ihre frisch geschriebenen Texte vor. Viele lasen überhaupt das erste Mal in ihrem Leben einen eigenen Text vor Publikum vor. Dafür wurden alle mit großem Applaus belohnt.


Moderiert wurde die Veranstaltung von der Workshop-Leiterin Alina Jacobs und Eltern, Freunde, Verwandte und Mitschüler:innen waren begeistert. Auch die Jury, bestehend aus Dieter Boe als Fördervereinsvorsitzerender sowie Bettina Berns und Enke Clausen in für die Fachschaft Deutsch, war beeindruckt von den Ergebnissen des Tages. Dieter Boe bedankte sich bei den Teilnehmenden dafür, dass er an diesem Abend einen ganz besonderen Einblick in die Gefühle und Gedanken der jungen Menschen bekommen hatte und freute sich, der Siegerin Jacqueline Thomsen den Preis überreichen zu dürfen. Ich persönlich habe sowohl den ganzen Workshop-Tag als auch den Abend sehr genossen. Es war schön zu sehen, wie die Gruppe der Schreibenden nach und nach zusammenwuchs, sich ins Schreiben vertiefte, immer mutiger und schließlich immer auch immer ein bisschen stolzer darauf wurde, was jede:r aus sich selbst herauszuholen gewagt hatte.

„Lies zwischen den Zeilen! Es existiert nicht nur eine! Du darfst suchen, du darfst vergessen, aber darfst du verlieren?“ (Danny, 10d)

„Die Veranstaltung hat mir richtig gut gefallen. Es hat Spaß gemacht dort zu singen und es war auchr ichtig interessant, die Texte von den Kandidaten zu hören. Sie haben sich in den Texten geöffnet. Das fand ich schön. Der Abend im Kulturkeller war einfach toll und aufregend.“ (Greta, 9b)

„...Das, was man zu hören bekam, ging unter die Haut…“ (Chiara, 9a)

Der tosende Applaus hat Bände gesprochen, denke ich, an diesem Abend hat niemand verloren und viele Menschen haben im Anschluss an die Veranstaltung auch sehr wertschätzende Worte gefunden.


In der ersten Vorstellungsrunde am Morgen hatte Ameena gesagt, dass sie sich für diesen Tag
wünsche, etwas aus dem Herzen zu schreiben. Das ist euch allen gelungen.
Danke, dass ich dabei sein durfte.


Eure Frau Johannsen

 

 

 

 


   


 

Tag der offenen Tür 2o23
 

 

Wir freuen uns auf Euch! :)

 

 


   


 

Youniworth
 
- Ausstellung und Theateraufführung -

 

Als ein Angebot für Jugendmigrationsdienste, Schulen und andere interessierte Einrichtungen möchte die JMD-Ausstellung YOUNIWORTH Jugendliche, Fachkräfte und Politik zusammenbringen und begeistern.

Die Ausstellung sensibilisiert für die Themen Jugend und Migration und richtet ihren Fokus auf Gemeinsamkeiten und das Zusammenleben in Deutschland. Multimedial, spielerisch und partizipativ bringt die Ausstellung junge Menschen in Austausch und Dialog. Sie ist nicht nur eine Stimme für junge Menschen in unserem Land, sie gibt ihnen auch die Möglichkeit, mit ihrer Stimme teilzuhaben.

Die Ausstellung tourt seit Mai 2018 durch Deutschland. Sie wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert. 

 

Hier gehts zum Flyer: YOUNIWORTH-FLYER

 

 

 


   


 

Poetry Slam im Kulturkeller

 

 

Am Donnerstag (19.01.23) findet im Kulturkeller eine ganztägige Poetry-Schreibwerkstatt für Schüler:innen des 9. und 10. Jahrgangs der Gemeinschaftsschule Husum Nord unter der Leitung der mit dem Margartete-Böhme-Preis ausgezeichneten Alina Jacobs statt.

Anschließend gibt es einen Einblick in die Ergebnisse der jungen Menschen und sogar eine kleine Preisverleihung für den besten Text. Wer Lust hat, den Husumer Poetry-Nachwuchs zu sehen und zu hören, ist eingeladen, ab 18 Uhr vorbei kommen.


Kartenreservierungen unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

 

 


   


 

Theaterstück - Krieg

 

„Wenn durch die Bomben der größte Teil des
Landes, der größte Teil der Stadt in Ruinen
läge? Wenn das Haus, in dem du und deine
Familie lebt, Löcher in den Wänden hätte?
Wenn alle Fensterscheiben zerbrochen, das
Dach weggerissen wäre?...

Wohin würdest du gehen?“

(Jane Teller)

Janne Tellers kurze Geschichte „Krieg“ ist einfach und eindringlich. Seit vielen Jahren kommen Menschen aus Krisengebieten zu uns, um Not und Lebensgefahr in ihren Heimatländern zu entgehen. Wir sind die Aufnehmenden, bemühen uns, diese Menschen zu integrieren, betrachten sie aus unserer Perspektive. Diese Integrationsbemühungen sind mitunter anstrengend und werden von einigen kritisch gesehen, die sich die Frage stellen, was die Aufnahme der geflüchteten Menschen mit uns und unserer Gesellschaft macht.

Die Geschichte „Krieg“ geht unter die Haut, denn Janne Teller führt nicht nur den Kritikern, sondern uns allen das für viele Unvorstellbare vor Augen:

Was passiert,

  • wenn der Krieg zu uns kommt?

  • wenn die für uns selbstverständlich gewordene Freiheit und der gelebte Wohlstand nicht mehr existieren?

  • wenn wir fliehen und eine uns völlig fremde Sprache erlernen müssen?

  • Wenn wir uns in eine fremde Kultur integrieren müssen, all das erleben, was den Migranten bei uns tagtäglich begegnet?

  • wenn wir Ablehnung erfahren und uns immer hinten anstellen müssen?

Die Schülerinnen und Schüler aus dem WPU „Kultur aktiv“ haben die literarische Vorlage unter Leitung von Andreas Johannsen eindrucksvoll inszeniert und führen sie schauspielerisch gekonnt und ergreifend auf. Unterstützt werden sie dabei vom Chor unserer Schule unter der Leitung von Martje Johannsen.

Mich persönlich hat diese Geschichte nicht nur sehr berührt, sie animiert mich immer wieder zu einem Perspektivwechsel: Wie ginge es mir als Flüchtling in einem fremden Land mit einer mir fremden Sprache und Kultur?

Ich danke euch, liebe Schülerinnen und Schüler aus dem WPU „Kultur aktiv“ für diese eindrucksvolle Aufführung! Die unfassbaren Vorgänge in der Ukraine zeigen uns ganz aktuell, wie nah die Gefahr auch für uns ist.

Andreas Pawellek, Schulleiter



 

 

 


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